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Sonntag, 23. März 2025

Opium von Sarah Lutter aus der Weltenportal Ausgabe Nr. 5

Die Geschichte "Opium" von Sarah Lutter spielt im Frankfurt des letzten Jahrhunderts. Nach einem Leichenfund am Eisernen Steg sind der eigenwillige Ermittler Thorsten Keyser und sein Assistent Charlie einem Mörder auf der Spur, der nur den Schutz seiner Geschäfte im Sinn hat.

Die Geschichte lässt sich gut lesen, und Leser, die Frankfurt kennen, erkennen die Umgebung des Leichenfunds problemlos wieder. Die Autorin hat in Sachen Lokalkolorit ihre Hausaufgaben gemacht. Mit Charlie wurde ich persönlich nicht ganz warm, da dieser gefühlt blind in sein Unglück rennt; als Leser möchte man einschreiten und Charlie stoppen.

Was mir an Keyser sehr gut gefällt, ist, dass er keine Holmes-Kopie ist; Keyser ist eher ein harter Hund mit weichem Kern. Dieser Typus Ermittler lese ich sehr gerne, da diese Figuren ein enormes Entwicklungspotenzial haben.

Bei der Geschichte handelt es sich um eine Fortsetzung, die mit der Weltenportal-Ausgabe 6 beendet wird.


Die Geschichte "Opium" von Sarah Lutter spielt im Frankfurt des letzten Jahrhunderts. Nach einem Leichenfund am Eisernen Steg sind der eigenwillige Ermittler Thorsten Keyser und sein Assistent Charlie einem Mörder auf der Spur, der nur den Schutz seiner Geschäfte im Sinn hat.




Montag, 27. Januar 2025

Hinter Mauern herausgegeben von Sarah Lutter und Jana Hoffhenke - Rezensionsexemplar

Die Anthologie „Hinter Mauern“, herausgegeben von Sarah Lutter und Jana Hoffhenke, versammelt 17 mittelalterliche Erzählungen, die in ihrer Länge variieren – von kurzen Episoden bis hin zu längeren Novellen. Eins haben aber alle Geschichten gemeinsam: Sie geben einen tiefen Einblick in die damalige Gemeinschaft.


Diese Vielfalt sorgt für eine abwechslungsreiche Lektüre, die sowohl unterhält als auch Spannung erzeugt und Lust darauf macht, sich mehr mit dem Mittelalter und dem damaligen (Irr-)Glauben der Menschen zu beschäftigen.


Was mir sehr gut gefallen hat, sind die detailgetreuen Zeichnungen von Detlef Kleber am Anfang sowie die kurze Vorstellung jedes einzelnen Autors am Ende der jeweiligen Geschichte. Was ich etwas vermisst habe bzw. mir gewünscht hätte, wäre ein kurzes Vorwort der Herausgeberinnen, was sie mit dem Mittelalter verbindet. Auch eine Orts- oder Zeitangabe vor jeder Geschichte hätte ich gut gefunden.


Fazit


Die Mauern des Mittelalters können schützen, aber auch bestrafen, aber auf jeden Fall bieten sie eine Menge Stoff für interessante Geschichten. Diese Anthologie bietet einen tollen Einstieg.


Hinter Mauern herausgegeben von Sarah Lutter und Jana Hoffhenke - Rezensionsexemplar